Oliver Gorus: Erfolgreich als Sachbuchautor

Ich muss Oliver Gorus bei Gelegenheit unbedingt mal fragen, ob es für einen professionellen Buchvermittler eigentlich einfacher ist, ein eigenes Buch bei einem Verlag unterzubringen als das eines anderen Autors – oder sogar schwieriger, wie aus meiner Erfahrung so oft, wenn es um eigene Projekte statt um die von Kunden geht. Bis dahin stelle ich schnell sein neues Buch vor (vielmehr: die aktualisierte und völlig überarbeitete Fassung seines vorigens Buches mit dem gleichen Titel).

In „Erfolgreich als Sachbuchautor“ geht es zunächst um Konzeption und Positionierung, dann darum einen Verlag zu finden. Gorus schreibt über das Projektmanagement beim Schreiben und über die Buchvermarktung. Dabei zieht er all jenen gleich eine Reihe von Zähnen, die glauben, man könnte ein Buch mal eben so hinhauen, weil man halt als Experte eines geschrieben haben muss. Immerhin: Begeisterung hilft. Oder anders gesagt: „Wer von seinem Thema nicht begeistert ist, braucht gar nicht erst anzufangen.“

Aus dem Verlagstext: „Ein Sachbuch zu schreiben ist keine Kunst. Ein erfolgreiches Sachbuch zu schreiben ist schon viel schwieriger. Dazu braucht es sauberes Handwerk und jede Menge Know-how. Was muss man schon bei der Themenfindung berücksichtigen? Welche Außenwirkung will man erzielen? Wie findet man den besten Verlag, wie geht man mit ihm um? Wie kann man ein Buch als PR-Instrument einsetzen? Auf diese für alle Sachbuchautoren relevanten Fragen gibt das Buch Antwort.“

Oliver Gorus: Erfolgreich als Sachbuchautor. Von der Buchidee bis zur Vermarktung. Völlig überarbeitete Neuauflage. Gabal Verlag, Offenbach 2011. ISBN 978-3-86936-179-6. 331 Seiten. 19,90 Euro.

Buchcover: Gabal Verlag

2 Gedanken zu „Oliver Gorus: Erfolgreich als Sachbuchautor

  1. Oliver Gorus

    Vielen Dank für die Rezension, liebe Frau Hoffmann. Es ist in der Tat nicht leichter, das eigene Buch zu vermitteln. Der Vorteil: Ich kenne es so gut und habe jedes Eckchen durchdacht, dass ich es gut argumentieren kann. Der Nachteil: Den Autor loben und sich für ihn einsetzen geht bei sich selbst praktisch gar nicht. Oder kommt ziemlich schräg rüber … aber das Vorgehen ist im Prinzip identisch. Ab und zu das Herzklopfen des Autors zu erleben und festzustellen, dass man als Autor persönlich sehr getroffen sein kann, wenn das eigene Werk nicht gut ankommt, ist jedenfalls sehr hilfreich und wertvoll, auch als Agent oder Autorenberater …

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