Chris Anderson: Free – Kostenlos

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Dieses Buch ist nicht mehr ganz druckfrisch. Ich lese es aber auch schon seit einem halben Jahr. Mal chronologisch, mal quer, mal zu unterschiedlichen Fragestellungen. Selten habe ich ein Werk erlebt, das so dicht, so verständlich und zugleich so umfassend ist wie dieses. Wer das Prinzip Kostenlos vorher nicht verstanden hat, der hat es hinterher genau durchdrungen. Und zwar von Anfang an, denn die Aufarbeitung setzt lange vor dem Internet ein.

Wer dieses Buch gelesen hat, der versucht es im Web gar nicht erst mit geschenkten Gäulen, sondern weiß, wie wichtig Qualität ist. Die beschriebenen Mechanismen sind hochspannend und auf fast alle Bereiche zu übertragen. Mir geht beim Lesen immer noch ein Kronleuchter nach dem anderen auf, was den Hintergrund für meine eigene Strategie des freien Contents angeht. Ein Ratgeber ist es übrigens nicht. Anwenden muss man die Erkenntnisse selbst.

Zum Glück habe ich festgestellt, dass ich mit meiner Strategie schon auf dem richtigen Weg war, bevor ich alle diese Informationen explizit hatte. Aber diesen fundierten Background hätte ich mir anderswo nicht erschließen können.

Klingt euphorisch? Ist es auch. Lesen Sie dieses Buch. Es ist seinen Preis von 39,90 Euro mehr als wert. (Denn die kostet es, auch wenn auf dem Titel plakativ 0,- steht.)

Chris Anderson: Free – Kostenlos. Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets. Aus dem Englischen von Birgit Schöbitz und Dzifa Vode. Campus Verlag, Frankfurt/New York 2009. 304 Seiten. ISBN 978-3-593-39088-8. 39,90 Euro.

Buchcover: Campus Verlag

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2 Kommentare

  1. Danke für diese Rezension. Dieses Buch habe ich schon ewig auf meiner Liste. Ich muß es nun doch mal lesen. Ich kann übrigens “The Long Tail”, ebenfalls von Chris Anderson, sehr empfehlen.

  2. Pingback: Eine Runde Links – Akquiseblog

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